Barbara Pape – »Afrika und Retrospektive«

Acrylmalerei und ergänzend dazu Zeichnung, Radierung und Collage

Afrika – Kenia mit meinen Augen

Menschen auf Straßen, Eilende, Wartende; Farben und Bewegung, unbemerkt skizziert, fotografiert; in Nairobi und auf Fahrten über Land; im Atelier zu Gemälden verarbeitet.

Retrospektive

  • Fränkische Wiesen ganz aus der Nähe betrachtet und in großem Format, Abstraktes wird durch Distanz zum Realen
  • Akt basierend auf Skizzen aus dem Aktsaal, Körper: schön, bizarr, verfremdet
  • Familie in Portraits »unplugged«

Im Fokus der Ausstellung steht der Mensch, selbstbewusst und farbenprächtig. Im Teil »Afrika« zusätzlich eine fremde Kultur, im Teil »Familie« eher vertraute Gesichter, im Teil »Akt« der Mensch als Skulptur/Körper. Immer eine Betrachtung auf Augenhöhe.
»Die Würde des Menschen ist unantastbar« (Art. 1 GG).
Neben dem Menschen steht die Natur, die in der Vergrößerung entfremdet immer noch sich selbst bleibt. Im Teil »Fränkische Wiesen« Gratwanderung und Pendel zwischen Realität und Abstraktion, nie in die Beliebigkeit abgleitend.

Das Schaffen von seiner handwerklichen Seite zeigt sich in den verbindenden Werken zwischen der großformatigen Malerei. Die Radierung als eine Herausforderung am Anfang der Laufbahn, Kaltnadel, Aquatinta, Mehrfarbradierung. Die Zeichnung als »Mutter der Malerei«, von flüchtigen Skizzen über phantasievolle Spielereien bis zum durchkomponierten Blatt. Mal im Aktsaal die Skizze direkt als Kaltnadel auf die Zinkplatte. Die Collage als dreidimensionales Objekt ohne die Beschränkung auf die zweidimensionale Fläche.


Eröffnung am Samstag, 29. Mai 2021 um 19 Uhr


Ausstellung vom 29. Mai bis 20. Juni 2021