Tivoli-Pavillon

Aktuelle Ausstellung im Tivoli-Pavillon:

Juni
26
Fr.
2026
Melda Ahmetoğlu: »To Carry a Homeland«
Juni 26 – Juli 5 ganztägig

Fragments of Uyghur Resilience in Exile

Was bleibt von Heimat, wenn man sie nicht mehr betreten kann? Wie lässt sich Identität weitertragen, wenn Sprache, Rituale, Musik und Erinnerung unter Druck geraten? Und was bedeutet Sichtbarkeit, wenn sie zugleich Schutz und Gefährdung bedeuten kann?

To Carry a Homeland nähert sich diesen Fragen ausgehend von der uigurischen Diaspora in Istanbul. Im Zentrum der studentischen Arbeit steht das Leben im Exil als ein Raum zwischen Verlust und Weitertragen, zwischen Fragilität und Widerstand. Dort, wo Herkunft nicht einfach bewahrt werden kann, sondern im Alltag immer wieder neu gelebt, erinnert und verkörpert werden muss.

Die Ausstellung bewegt sich entlang von Spuren kultureller Kontinuität: in Gesten, Klängen, Bildern, Räumen und Erzählungen. Sie versteht Exil nicht nur als Erfahrung der Entwurzelung, sondern auch als Ort der Selbstbehauptung, als einen Zustand, in dem Heimat nicht verschwindet, sondern in veränderter Form weitergetragen wird.

Entstanden im Rahmen einer Masterarbeit, verbindet das Projekt dokumentarische, visuelle und räumliche Ansätze zu einer Annäherung an fragile Sichtbarkeit: an das Spannungsfeld zwischen öffentlichem Zeigen und notwendigem Schutz, zwischen persönlicher Erinnerung und kollektiver Erfahrung. So öffnet To Carry a Homeland einen Raum für Wahrnehmung, Empathie und die Frage, wie eine bedrohte Kultur im Exil weiterlebt.

Mitwirkende am Projekt
Regie, Produktion, Ausstellungsleitung: Melda Ahmetoğlu
Regie: Franziska Heinemann
Kamera: Manuel Tröndle
Fotografie: Alexander Draheim
Schnitt: Marco Riedl
Künstlerische Mitarbeit: Camilla Dilshat
Produktionsunterstützung: Boxfish


Ausstellung vom 26. Juni bis 5. Juli 2026 im Tivoli-Pavillon
Geöffnet jeweils Samstag und Sonntag von 18 bis 21 Uhr


Die nächsten Termine / Öffnungszeiten im Tivoli-Pavillon:

Juni
26
Fr.
2026
Melda Ahmetoğlu: »To Carry a Homeland«
Juni 26 – Juli 5 ganztägig

Fragments of Uyghur Resilience in Exile

Was bleibt von Heimat, wenn man sie nicht mehr betreten kann? Wie lässt sich Identität weitertragen, wenn Sprache, Rituale, Musik und Erinnerung unter Druck geraten? Und was bedeutet Sichtbarkeit, wenn sie zugleich Schutz und Gefährdung bedeuten kann? To Carry a Homeland nähert sich diesen Fragen ausgehend von der uigurischen Diaspora in Istanbul. Im Zentrum der studentischen Arbeit steht das Leben im Exil als ein Raum zwischen Verlust und Weitertragen, zwischen Fragilität und Widerstand. Dort, wo Herkunft nicht einfach bewahrt werden kann, sondern im Alltag immer wieder neu gelebt, erinnert und verkörpert werden muss. Die Ausstellung bewegt sich entlang von Spuren kultureller Kontinuität: in Gesten, Klängen, Bildern, Räumen und Erzählungen. Sie versteht Exil nicht nur als Erfahrung der Entwurzelung, sondern auch als Ort der Selbstbehauptung, als einen Zustand, in dem Heimat nicht verschwindet, sondern in veränderter Form weitergetragen wird. Entstanden im Rahmen einer Masterarbeit, verbindet das Projekt dokumentarische, visuelle und räumliche Ansätze zu einer Annäherung an fragile Sichtbarkeit: an das Spannungsfeld zwischen öffentlichem Zeigen und notwendigem Schutz, zwischen persönlicher Erinnerung und kollektiver Erfahrung. So öffnet To Carry a Homeland einen Raum für Wahrnehmung, Empathie und die Frage, wie eine bedrohte Kultur im Exil weiterlebt. Mitwirkende am Projekt Regie, Produktion, Ausstellungsleitung: Melda Ahmetoğlu Regie: Franziska Heinemann Kamera: Manuel Tröndle Fotografie: Alexander Draheim Schnitt: Marco Riedl Künstlerische Mitarbeit: Camilla Dilshat Produktionsunterstützung: Boxfish
Ausstellung vom 26. Juni bis 5. Juli 2026 im Tivoli-Pavillon Geöffnet jeweils Samstag und Sonntag von 18 bis 21 Uhr
Juli
10
Fr.
2026
Julija Burdack: »Schiffe und Scheppen«
Juli 10 – Juli 26 ganztägig
en plein air in Holland gemalte Ölbilder bringen maritime Stimmung von der niederländischen Küste ans Mainufer und schlagen eine Brücke zwischen beiden Schifffahrtsgewässern.
Ausstellung vom 10. bis 26. Juli 2026 im Tivoli-Pavillon.
Juli
31
Fr.
2026
Monika Lang: »unterwegs«
Juli 31 – Aug. 16 ganztägig

Skizzenbücher und Bilder

Im Urlaub, im Museum, im Garten, bei Veranstaltungen…ein Skizzenbuch ist meist dabei. Bilder bestehen oft aus Fragmenten dieser Skizzen. Blättern Sie, lassen sie sich inspirieren!
Ausstellung vom 31. Juli bis 16. August 2026 im Tivoli-Pavillon Geöffnet Freitag, Samstag und Sonntag jeweils von 13 bis 18 Uhr

Aktionen:

Treffen der Urban Sketchers Würzburg

Sonntag 2. August 2026, 14 Uhr, Treffpunkt am Pavillon Zeichnen zwischen Spitäle und Jugendherberge mit Abschluss am Tivoli-Pavillon. Offen für alle Interessierte

Drink&Draw

Samstag 8. August 2026 ab 16 Uhr auf der Grünfläche vor dem Pavillon Offen für alle Interessierte
Aug.
21
Fr.
2026
Wolfgang Gütlein: »Vielfalt«
Aug. 21 – Sep. 6 ganztägig
Mehr Infos folgen …
Ausstellung vom 21. August bis 6. September 2026 im Tivoli-Pavillon.
Sep.
11
Fr.
2026
Hermann Nickel: »Der Augenblick verdient das Verweilen«
Sep. 11 – Sep. 27 ganztägig

Fotografien

Der Augenblick ist mehr als ein flüchtiger Moment. Er enthüllt das Wesentliche von Zeit und Geschehen: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verschmelzen im Augenblick zu einem tieferen Erleben der Wirklichkeit. Im Augenblick erkennen wir uns selbst – Verborgenes und Unausgesprochenes wird sichtbar. Die gezeigten Fotografien fangen Augenblicke ein. Wie Inseln im Strom der Zeit verankern sie das Flüchtige in einer größeren Wirklichkeit. Sie laden ein, im Geheimnis der Wirklichkeit zu verweilen. »Bereit sein ist viel, warten zu können ist mehr, doch erst: den rechten Augenblick nützen ist alles.« (Arthur Schnitzler)
Ausstellung vom 11. bis 27. September 2026 im Tivoli-Pavillon.
Okt.
2
Fr.
2026
Max Gehlofen: »Spiel mit dem Essen«
Okt. 2 – Okt. 18 ganztägig
Mehr Infos folgen …
Ausstellung vom 2. bis 18. Oktober 2026 im Tivoli-Pavillon.
Okt.
23
Fr.
2026
Ulrike Hartrumpf: »Vielfalt im Gleichen – und eine Ausnahme«
Okt. 23 – Nov. 15 ganztägig
Die zahlreichen formgleichen Filzschalen aus feiner Wolle erhalten ihren individuellen Charakter durch die unterschiedlich gestalteten Innenflächen. Alle Schalen sind aus feiner Merinowolle gefertigt. Ihre Form bleibt stets gleich, während die Größe variiert (Ø 5 cm bis 80 cm). Charakteristisch sind ihre Lichtdurchlässigkeit sowie die filigrane Wirkung der unbehandelten Schalen. Erst durch das Auskleiden bzw. Beschichten der Innenwände mit unterschiedlichen Materialien entfalten sie ihre Individualität. Dabei verwendet Ulrike Hartrumpf persönliche Fundstücke und Erinnerungsträger wie Holzstaub, Ruß, Sand oder Rost u. a. So werden die Schalen zu Trägern von Erinnerungen, Emotionen und Erfahrungen und erzählen jeweils ihre eigene Geschichte. Die Arbeit mit den Schalen wird sie weiterhin begleiten.
Ausstellung vom 23. Oktober bis 15. November 2026 im Tivoli-Pavillon.
Nov.
20
Fr.
2026
Ulli Heinlein: »Lichtgekuppelt«
Nov. 20 – Dez. 13 ganztägig
Die Würzburgerin Ulli Heinlein bearbeitet unterschiedlichste Materialien der Wegwerfgesellschaft und versetzt die Betrachter*innen mit ihren Werken in andere Welten der Formen, Farben aber auch inneren Betrachtung. Staunen, Reflektieren, Versinken – das sind die Schwerpunkte ihrer vielschichtigen Kunst in Bild und Form. Für die Lichtobjekte wurden alte Glasscheiben recycelt und farbig gefasst.
Ausstellung vom 20. November bis 13. Dezember 2026 im Tivoli-Pavillon.
Dez.
18
Fr.
2026
Franca Tasch
Dez. 18 2026 – Jan. 17 2027 ganztägig
Mehr Infos folgen …
Ausstellung vom 18. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 im Tivoli-Pavillon.

Lageplan:

Der Tivoli-Pavillon befindet sich nur wenige Gehminuten vom Spitäle entfernt in der Saalgasse, oberhalb des Mains (Schleusenbereich).


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