Veranstaltungen

Filme, Vorträge, Diskussionsveranstaltungen, Messen – das Spitäle hat sich als Veranstaltungsort im Herzen Würzburgs fest etabliert und bietet mehr als nur Ausstellungen und Konzerte …

Feb
1
Sa
2020
Malwerkstatt für Kinder
Feb 1 um 11:00 – 13:00
Inspiriert von der aktuellen Ausstellung im Spitäle können Kinder Ihrer Kreativität freien Lauf lassen, Maltechniken ausprobieren, Farben mischen lernen und Freude am Experimentieren haben.


Termine: jeden ersten Samstag im Monat von 11 – 13 Uhr
und einzelne Termine in den Schulferien

Kosten: Pro Termin 10 € und 3 € Materialgeld
Kursleiterin: Roswitha Vogtmann, Malerin und Kunstlehrerin
Anmeldung und Information:


Feb
5
Mi
2020
Filmabend: EAMES – the architect and the painter
Feb 5 um 19:00

Reihe: ARTfilm 4 – Kunstfilme im Spitäle

4 Abende – 4 Filme zum Thema Kunst und Design

in Zusammenarbeit mit dem Treffpunkt Architektur Unterfranken


Filmabend am Mittwoch, 5. Februar 2020, 19 Uhr


Eintritt: € 8 / € 5 (ermäßigt)
Vorverkauf während der Öffnungszeiten des Spitäle,
telefonische Kartenreservierung unter 0931-44119


Der Film erzählt die Geschichte des bedeutendsten Designer-Ehepaares des 20. Jahrhunderts – Charles und Ray Eames. Ihre Experimente im Umgang mit geformtem Sperrholz waren Pionierleistungen. Und die daraus hervorgegangenen innovativen Möbelentwürfe aus Formholz und Fiberglas stilbildend für das US-amerikanische Nachkriegsdesign. Mit ihrem “Eames Lounge Chair” für den Hersteller Herman Miller etwa erreichte das Gestalter-Ehepaar Weltruhm. Das Modell steht wie kein zweites Möbelstück für die organische Formensprache der Moderne. Nicht nur ihre funktionalen Möbel auch der umfassende Gestaltungsansatz von Ray und Charles Eames inspiriert bis heute Designer in aller Welt. Die Innovationskraft und Neugierde der Eames erstreckte sich in unterschiedlichsten Projekten auf die Bereiche Architektur, Ausstellung, Bildende Kunst, Film, Foto sowie Industrie- und Möbeldesign.
Die Filmemacher Jason Cohn und Bill Jersey beschreiben mit Eames: The Architect And The Painter nicht nur das berufliche Schaffen dieses außergewöhnlichen Paares. Auch das private Leben der beiden Designer wird anhand von Archivmaterialien wie Filmen und Briefen sowie Interviews mit Experten, Mitarbeitern und Familienangehörigen erzählt.
Englisch mit deutschen Untertiteln, 90 Minuten


www.artfilm-wuerzburg.de

Feb
12
Mi
2020
BETWEEN THE FOLDS: The Science Of Art – The Art Of Science
Feb 12 um 19:00

Reihe: ARTfilm 4 – Kunstfilme im Spitäle

4 Abende – 4 Filme zum Thema Kunst und Design

in Zusammenarbeit mit dem Treffpunkt Architektur Unterfranken


Filmabend am Mittwoch, 12. Februar 2020, 19 Uhr


Eintritt: € 8 / € 5 (ermäßigt)
Vorverkauf während der Öffnungszeiten des Spitäle,
telefonische Kartenreservierung unter 0931-44119


»Between the Folds« schildert die Geschichte von 10 bildenden Künstlern und kühnen Wissenschaftlern, die Karriere und hart erarbeitete Abschlüsse aufgaben – all das, um als zeitgenössische »Papierfalter« ihren unkonventionellen Weg zu gehen.
Origami ist das Medium, das diese Persönlichkeiten verbindet. Sie entdecken eine alte Kunst und erfinden sie neu. Sie zeigen die unzähligen Wege zu Originalität und Ausdruck, um die Welt um uns herum zu verstehen – als Künstler, Wissenschaftler, Schöpfer und einfach als neugierige Wesen.
Der Film vermittelt ein fesselndes Portrait der künstlerischen und wissenschaftlichen Kreativität, die diese stets veränderbare Kunstform antreibt und so Wissenschaft und Skulptur, Form und Funktion, Altes und Neues verbindet.
Englisch mit deutschen Untertiteln, 56 Minuten


www.artfilm-wuerzburg.de

Feb
19
Mi
2020
max bill – Das absolute Augenmaß
Feb 19 um 19:00

Reihe: ARTfilm 4 – Kunstfilme im Spitäle

4 Abende – 4 Filme zum Thema Kunst und Design

in Zusammenarbeit mit dem Treffpunkt Architektur Unterfranken


Filmabend am Mittwoch, 19. Februar 2020, 19 Uhr


Eintritt: € 8 / € 5 (ermäßigt)
Vorverkauf während der Öffnungszeiten des Spitäle,
telefonische Kartenreservierung unter 0931-44119


Der Film über Max Bill (1908-1994) bewegt sich durch und durch im Spannungsfeld zwischen Kunst, Ästhetik und Politik. Max Bill war der wohl bedeutendste Schweizer Künstler des 20. Jahrhunderts und der berühmteste Student, der aus dem legendären Bauhaus in Dessau hervorgegangen war. Er war ein Antifaschist der ersten Stunde, und sein ganzes avantgardistisches Werk als Maler, Bildhauer, Architekt und Typograf trägt bis zum Schluss Züge von einer sozialer Verantwortung und einem Umweltbewusstsein, das inzwischen eine geradezu unheimliche Aktualität erhalten hat.
Max Bill (22.12.1908 bis 9.12.1994) war Bauhaus-Schüler, bildender Künstler, Designer, Erbauer und Rektor der Hochschule für Gestaltung in Ulm. Was steckt hinter den Gestaltungsprinzipien von Max Bill?
In seinem dokumentarischen Portrait MAX BILL – DAS ABSOLUTE AUGENMASS sucht Regisseur Erich Schmid die Antworten im Spannungsfeld zwischen Kunst und Politik, zwischen kreativer Vision und gesellschaftlicher Verantwortung.
Schweiz, 2008, 90 Minuten


www.artfilm-wuerzburg.de

Feb
26
Mi
2020
Design für Millionen – die Hochschule für Gestaltung Ulm
Feb 26 um 19:00

Reihe: ARTfilm 4 – Kunstfilme im Spitäle

4 Abende – 4 Filme zum Thema Kunst und Design

in Zusammenarbeit mit dem Treffpunkt Architektur Unterfranken


Filmabend am Mittwoch, 26. Februar 2020, 19 Uhr


Eintritt: € 8 / € 5 (ermäßigt)
Vorverkauf während der Öffnungszeiten des Spitäle,
telefonische Kartenreservierung unter 0931-44119


Neben dem Bauhaus (1919-1933) gilt die Ulmer Hochschule für Gestaltung HfG (1953-1968) als bedeutendste Designhochschule. Beide sind Projekte einer unnachgiebigen Moderne:
Inge Scholl, Otl Aicher und Hans Werner Richter konzipierten Ende der 1940er Jahre eine neue politische Hochschule, deren Absolventen als Journalisten, Architekten, Städtebauer, Produktgestalter oder Grafiker am Aufbau einer demokratischen Gesellschaft mitwirken sollten. Mit Max Bill stieß ein ehemaliger Bauhäusler zu dem Projekt, Walter Gropius sagte seine Unterstützung zu und erlaubte den Namen BAUHAUS ULM. Daraus wurde die HOCHSCHULE FÜR GESTALTUNG (HfG). So lautete schon der Untertitel des BAUHAUSES. Die HfG erweiterte ihr Konzept: Neben dem Entwurf und der Gestaltung von industriell hergestellten Produkten und Gebäuden ging es zusätzlich um die Gestaltung von Erzeugnissen der Massenkommunikation. Dafür wurden die Abteilungen Visuelle Kommunikation, Information und Filmgestaltung geschaffen.
Die Liste der Produktinnovationen der HfG liest sich wie ein Querschnitt durch das tägliche Leben: Waggons für die Hamburger Hochbahn, Stapelgeschirr für Rosenthal, das Corporate Design für die Lufthansa, Audiogeräte für Braun, Fernsehanzeigen, Pharma Verpackungen, Plakate oder ganze Möbelsysteme. Das Berufsbild des Designers in seiner heutigen Form wurde durch die Ulmer HfG mitgeprägt. 1968 wurde die Schule – nicht zuletzt aus politischen Gründen – geschlossen.
D 2019, 45 Min


www.artfilm-wuerzburg.de