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Aktuelle Ausstellung im Spitäle:
Bei den Arbeiten von Gertrud Fiala stehen Skizze und Konstruktion in ihrer jeweiligen Zeichenhaftigkeit im Vordergrund. Der spontane Zugriff im künstlerischen Prozess findet seinen Ausdruck in kraft- und spannungsreichen Kompositionen. Jedem Werk liegt seine eigene Führung und Atmosphäre zu Grunde, die dem Betrachter mannigfache Dialog-Angebote eröffnen.
Mit großer Präzision und Liebe zum Detail entstehen bei Eugen Wilhelm aus Ton lebendige Darstellungen von Tieren. Jede Figur erzählt ihre eigene Geschichte und vermittelt sowohl Stärke als auch Ruhe. Die Ausstellung lädt die Besuchenden dazu ein, die besondere Verbindung zwischen Kunst, Natur und Handwerk zu entdecken.
Hilde Würtheim ist Menschenbildnerin. Durch die Umsetzung in eine Figur überhöht sie die Dargestellten zu etwas Besonderem, nicht Alltäglichem, mit eigener Aura. Sie sind in sich gekehrt, versunken, sie sind nicht laut, nicht kommunikativ. Sinnbilder für das Menschliche.
Ausstellung vom 22. August bis 13. September 2026 im Spitäle
Eröffnung am Freitag, 21. August 2026 um 19 Uhr
Gertrud Fiala




Eugen Wilhelm


Hilde Würtheim





Nächste Ausstellungseröffnung:
Theaterleben zwischen Naschmarkt und Torturm
Der 1926 im österreichischen Linz als Josef Pichler geborene Veit Relin war von 1976 bis 2013 als Theatermacher und Schauspieler Herz und Motor des Torturmtheaters in Sommerhausen. In dieser Zeit hat er nicht nur das unterfränkische Kulturleben maßgeblich geprägt, sondern das Torturmtheater zu einer bundesweit beachteten Kulturinstitution aufgewertet. Der früh vielseitig begabte Relin stand bereits mit 12 Jahren als Statist am Landestheater Linz auf der Bühne. Er sah sich fortan als Schauspieler und besuchte noch während des Zweiten Weltkrieges das Max Reinhardt-Seminar in Wien. Sein Debüt gab er 1945 in Innsbruck als Spieleansager bei einer Aufführung des »Jedermann«. Es folgten Engagements an zahlreichen großen Bühnen, unter anderem wurde er zweimal ans Burgtheater berufen. Gleichzeitig studierte er Malerei bei Prof. Herbert Boeckl an der Wiener Kunstakademie und zeigte seine Werke in Ausstellungen. Bereits 1957 präsentierte das vielversprechende Talent seine Gemälde auf der großen Biennale für junge Malerei in Paris. Das hätte der Beginn einer großen Karriere als Maler sein können, aber Relin gründete 1960 in Wien das Ateliertheater am Naschmarkt mit sensationellen Aufführungen unter anderem nach Werken von Kokoschka und Picasso. Er brach mit einer Aufsehen erregenden Inszenierung von Baal, den er selbst spielte, den Brecht-Bann in Österreich und entdeckte mit der »Pfarrhauskomödie« Heinrich Lautensack wieder. Nach 1967 arbeitete er zunehmend für das aufkommende Fernsehen und machte Theatertourneen unter anderem mit seiner damaligen Ehefrau Maria Schell. Mitten in dieses erfolgreiche Künstlerleben platzte 1976 das Angebot als Nachfolger des verstorbenen Luigi Malipiero das Torturmtheater in Sommerhausen zu übernehmen. Erneut gab Relin seine Lebenspläne auf und zog an den Main. In den folgenden Jahrzehnten machte er aus der vielleicht kleinsten Bühne Deutschlands einen weit überregional bekannten Ort für Ur- und Erstaufführungen des zeitgenössischen Theaters, die häufig auch im Fernsehen übertragen wurden. Nach Relins Tod 2013 führte seine Ehefrau Angelika das Torturmtheater mit sehr großem Engagement und Erfolg bis 2025/26 weiter. Die Ausstellung unter dem einem Gedicht Relins entnommenen Titel »Kunst und so, pi–pa–po« aus Anlass des 100. Geburtstages des vielseitigen Künstlers versucht den »ganzen« Veit Relin mit ausgewählten, meist noch aus seinem persönlichen Besitz stammenden Exponaten in der Kunstgalerie der VKU im Würzburger Spitäle lebendig werden zu lassen. Gezeigt werden Rollenfotos, Textbücher und andere Dokumente aus dem Leben des jungen Schauspielers unmittelbar nach 1945 sowie Kostüme und Originalobjekte aus der Zeit des Theaters am Naschmarkt. Darunter ist ein Brief von Oskar Kokoschka an den »Meisterregisseur« Relin. Es folgen Beispiele für sein heute nahezu unbekanntes Werk als Maler aus den 1950er/60er Jahren und Plakate seiner Ausstellungen. Bis zuletzt war Veit Relin ein begnadeter, um nicht zu sagen inspirierter Aktzeichner. Aus diesem Genre werden ausgewählte Exponate zu sehen sein, ebenso wie etliche der Porträts jener Menschen, denen Relin im Laufe seines Lebens begegnet ist und die ihm etwas bedeutet haben. Dazu gehören der Wiener Akademieprofessor Herbert Boeckl, Oskar Kokoschka, Joachim Schlotterbeck aus Würzburg, die Scherenschneiderin Baronin von Freyberg oder natürlich auch Joseph Versl, mit dem ihn und seine Frau Angelika eine tiefe Freundschaft verband. Davon kündet ein spätes, nie öffentlich gezeigtes Doppelporträt Versls. Das TTT, seine Aufführungen mit und unter Veit Relin sowie der Ort Sommerhausen wird in einem umfangreichen Kapitel mit Originalen lebendig. Ein besonderes Ereignis im Leben des Künstlerpaares war 1989 die Expedition nach Kenya, wo Relin in Masai Mara bemerkenswerte Tierstudien vor der Natur gelangen. Der Liebe zu »Gelei«, wie Veit Relin seine Frau stets genannt hat, wird in der Ausstellung ebenfalls ein Kapitel gewidmet werden. Die Ausstellung soll so spontan und intensiv werden, wie Veit Relin gelebt und gearbeitet hat. Deshalb dürfen auch Bild- und Tonclips nicht fehlen. Zur Ausstellung wird ferner ein 132-seitiges, lebendig gestaltetes Begleitwerk erscheinen, in dem neben Texten von Angelika Relin und Anneliese Euler sowie von Erich Schneider auch autobiographische Erinnerungen des »Linzer Gastarbeiters« Veit Relin zu lesen sein werden.Ausstellung vom 19. September bis 4. Oktober 2026 im Spitäle Eröffnung am Freitag, 18. September 2026 um 19 Uhr
Spitäle Fenster:
SpitäleFenster vom 1. Juli bis 31. August 2026
Tivoli-Pavillon:
Ausstellung vom 22. August bis 6. September 2026 im Tivoli-Pavillon. Geöffnet jeweils Samstag/Sonntag am 22./23. und 29./30. August sowie 5./6. September, von 15 bis 18 Uhr.
Das Spitäle Fenster finden Sie an der Rückseite des Spitäle (Durchgang rechts neben Tiefengarage).
Der Tivoli-Pavillon befindet sich wenige Gehminuten vom Spitäle entfernt in der Saalgasse, oberhalb vom Main.
Das aktuelle Programmheft können Sie hier herunterladen (PDF, 2.2 MB) – beachten Sie aber, dass Sie Änderungen und Neuigkeiten verlässlich nur hier auf der Website finden.
Archiv für die Programmhefte.
Art Lounge, Konzerte & sonstige Veranstaltungen:
Gaia Meditation / Phantasiereise mit Nabiha
Donnerstag, 3. September 2026, 18–19:15 Uhr im SpitäleDie Teilnahme ist kostenlos – Spenden willkommen.
Für alle Mitglieder der VKU!
Herzliche Einladung an alle Mitglieder der VKU zum Künstlertreff im Clubraum des Spitäle. Mittwoch, 23. September 2026 von 19 bis 21 Uhr. Beim Künstlertreff geht es um den Austausch über kunstrelevante Themen sowie Tipps zu aktuellen Wettbewerben, Ausschreibungen, Fördermöglichkeiten, etc. Teilnehmen können alle Mitglieder der VKU, auch die Fördermitglieder.BLUME & friends – EX TRO SESS
experimentelle ELECTRO MUSIC KUNST PERFORMANCE SESSION
zum Thema der jeweils laufenden SPITÄLE Ausstellung PETRA BLUME [Konzeptkünstlerin] Leitung /Actionen/Voice FRIEDEL LELONEK [MUSIKER] Ton/Technik/Drum BAND in wechselnder Besetzung an verschiedenen Instrumenten und Maschinen : FRIEDEL/KILIAN/AYRTON/MICHA/JENS/MARCUS/MANDY u.a. MITMACHMÖGLICHKEIT für interessierte GASTMusiker*innen bzw.Sänger*innen Anmeldung unter 0177 2215511 Stichwort: EX TRO SESS EINTRITT frei Spenden willkommenAm Mittwoch, 4. November 2026, 19–21 Uhr im Spitäle
Gaia Meditation / Phantasiereise mit Nabiha
Donnerstag, 5. November 2026, 18–19:15 Uhr im SpitäleDie Teilnahme ist kostenlos – Spenden willkommen.
Für alle Mitglieder der VKU!
Herzliche Einladung an alle Mitglieder der VKU zum Künstlertreff im Clubraum des Spitäle. Mittwoch, 11. November 2026 von 19 bis 21 Uhr. Beim Künstlertreff geht es um den Austausch über kunstrelevante Themen sowie Tipps zu aktuellen Wettbewerben, Ausschreibungen, Fördermöglichkeiten, etc. Teilnehmen können alle Mitglieder der VKU, auch die Fördermitglieder.Tanz-Improvisation am Donnerstag, 12. November 2026, 19 Uhr im Spitäle Musikalische Umrahmung wird kurzfristig bekanntgegeben.
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.
Konzert am Dienstag, 17. November 2026 um 19 Uhr im Spitäle
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.
Durch die Stille braust das Meer
Zärtliches und Stürmisches für zwei Gitarren
Sanfte Innigkeit und furiose Rhythmen: Das DUO BERGERAC spielt in seinem neuen Programm mit gitarristischen Gegensätzen. Leise Miniaturen stehen pulsierenden Tonschöpfungen gegenüber, folkloristische Klänge werden umrahmt von lyrisch-klangmalerischen Stücken. Von Minimal Music made by Philip Glass über bitter-süße Beatles-Arrangements und andächtige Klänge von Yiruma bis hin zu energiegeladenen Tönen aus Argentinien reicht das Spektrum. Karin Scholz und Peter Ernst treffen erstmals 1989 im Nachtzug München–Rom aufeinander, auf dem Weg zu einem Sologitarren-Wettbewerb. Es war das letzte Mal, dass die beiden Virtuosen gegeneinander antraten: Fortan machen sie gemeinsame Sache und gewannen sie gemeinsam nationale und internationale Wettbewerbspreise. Das DUO BERGERAC (benannt nach der dichtenden und degenschwingenden Hauptfigur in Edmond Rostands Drama »Cyrano de Bergerac«) wurde in Montélimar (Frankreich), Bubenreuth (Deutschland) und Torroella de Montgrí (Spanien) ausgezeichnet. Es folgen Gastspiele bei Musikfestivals in Altheim (A), Mikulov (CZ), Lublin, Przermysl (PL), Williamsburg (USA), Iserlohn, Frechen und Remscheid (D). Für Radio Bremen und den Bayerischen Rundfunk entstehen mehrere Rundfunkproduktionen. Neun Alben hat das DUO BERGERAC bislang veröffentlicht. Mit QUIET (2022) und GENTLE (2024) sind bislang zwei Teile einer Album-Trilogie erschienen, die vorwiegend leisen Tönen gewidmet ist. www.duobergerac.deProgramm:
Jürg Kindle (*1960): Aquaeductus Philip Glass (*1937): Glassworks – Opening Yiruma (*1978): Lord Hold My Hand Samson Leptos (*1972): Touché Paul McCartney (*1942): The Fool on the Hill (Arr.: Leo Brouwer) Yann Tiersen (*1970): Poull Bojer Dave Brubeck (1920-2012): Blue Rondo à la Turk (Arr.: Michael N. Walter) --- Intermission --- Stanley Myers (1930-1993): Cavatina Radames Gnattali (1906-1988): Chiquinha Gonzaga Angelo Villoldo (1861-1919): El Choclo (Arr. A. Civilotti) Lucio Demare (1906-1974): Malena (Arr. A. Civilotti) Vicente Greco (1888-1924): Rodríguez Peña (Arr. A. Civilotti) Sergio Assad (*1952): Farewell Paulo Bellinati (*1950): JongoKonzert am Freitag, 20. November 2026 um 19:30 Uhr im Spitäle
Eintritt: € 20, VKU Mitglieder/ermäßigt € 12, Schüler/Azubis/Stud. € 8. Vorverkauf während der Öffnungszeiten des Spitäle, Kartenreservierung unter reservierung@spitaele.de oder telefonisch unter 0931-44119
© Picture People Wichtig: Hier werden nur die aktuelle Ausstellung sowie die kommenden acht Ausstellungseröffnungen, Konzerte & sonstigen Veranstaltungen aufgeführt; den vollständigen Überblick über alle Tage bietet Ihnen unser Kalender.
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Konzert-Gutschein
Der Eintritt zu den Ausstellungen im Spitäle ist frei – bei den Konzerten (und manchen anderen Sonderveranstaltungen) jedoch nicht. Warum nicht einen Konzert-Gutschein verschenken? Gutscheine erhalten Sie direkt im Spitäle.

Fisch trifft Kunst
Seit Dezember 2024 nutzen die VKU und die Fischerzunft Würzburg gemeinsam den Tivoli-Pavillon, der sich nur wenige Gehminuten vom Spitäle entfernt befindet.







