»Eine Kulturlandschaft · ein Lebensgefühl · eine künstlerische Ära«
Vierzig Jahre bewohnt Sophie Brandes ein mehr als 300 Jahre altes Bauwerk im Südosten von Mallorca. Teil eines Weilers mit dem Ortsnamen »SA TALAIA«, was soviel heißt wie »Beim Talayot«. Das ist die landessprachliche Bezeichnung für eine frühsteinzeitliche Siedlung mit einer »TAULA« als zentralem Mittelbau und einer weitläufigen Ringmauer aus gigantischen Monolithen.
Als »magischen Ort« empfindet die Künstlerin von Beginn an die Kulturlandschaft ringsum. Von hier bis zu den 8 Kilometern entfernten Strandabschnitten erstreckt sich fortan das Wirkungsfeld der Künstlerin. Relikte einer alten bäuerlichen Kultur – zertrümmerte Boote und Strandgut aller Art – werden fortan für die passionierte Sammlerin zu »Bausteinen« einer neuen Kunst. Gleichermaßen erwähnenswert ist auch die gefühlte Nähe zum afrikanischen Kontinent als Impulsgeber.
All diese Eindrücke bilden den Hintergrund für einen Werkprozess, dem die Künstlerin sich bis heute verschrieben hat: Naturgeister, Masken, Mauerwächter, Hausgötter und dreidimensionale Wandobjekte sind das Resultat. Einen Querschnitt hiervon zeigt Sophie Brandes mit dieser Ausstellung, zusammen mit einer Auswahl von Aquarellen bzw. Illustrationen von verschiedenen Küstenabschnitten, Fundorten des Strandguts.
An allen Wochenenden ist die Künstlerin anwesend.
Ausstellung vom 4. bis 26. April 2026 im Spitäle
Eröffnung am Freitag, 3. April 2026 um 19 Uhr (Karfreitag)
Musikalische Akzente: Oliver Thedieck / Klassische Gitarre

»Animal«

»Gitarre«

»Maske«

»Objekt mit Mandeln«

»Re y hombres«

»Unbehaust«

»Sa Talaia« / Talayot

