Kategorie-Kalender

Feb
6
Sa
2021
»Bunt« – Malerei von Wolfgang Fischer
Feb 6 um 19:00
Mit seinen Gemälden lotet Wolfgang Fischer die Möglichkeiten der Malerei aus: vielfach lasierte Übermalungen stehen neben heftigen und pastos aufgetragenen Farbschichten. Die großformatigen farbigen Bilder treten in engen Dialog mit dem Spitäle, ihre Vielfalt wird erlebbar durch die individuelle und ungewöhnliche Platzierung im Raum.


Eröffnung am Samstag, 6. Februar 2021 um 19 Uhr


Ausstellung vom 6. bis 28. Februar 2021


Mrz
6
Sa
2021
Christa Nothtroff – »es nimt mich wunder«
Mrz 6 um 19:00

Folge dem weißen Kaninchen!


Eröffnung am Samstag, 7. März 2021 um 19 Uhr


Ausstellung vom 7. bis 28. März 2021


Alice im Wunderland
Der Klassiker der Weltliteratur ist eines der beliebtesten englischen Bücher. Sein Autor Lewis Carroll zieht seit mehr als 150 Jahren damit zahlreiche Leser in seinen Bann. Kein Wunder: Der britische Schriftsteller hatte als Fotograf, Mathematiker und Diakon noch viel mehr auf Lager, als einfach nur Geschichten zu erzählen. Mit seiner Begabung, Logik und Fantasie auf ganz eigene Art zu verknüpfen, verzaubert er nicht nur Generationen von Kindern, sondern auch von Erwachsenen. Eine von ihnen ist die Künstlerin Christa Nothtroff, für die Texte schon immer ein unerschöpfliches Reservoir darstellen.

Aus einem Impuls entsteht eine neue Welt
»Da gibt es einen Impuls und plötzlich tut sich eine ganze Welt auf«, beschreibt Christa Nothtroff ihr serielles Arbeiten – was nicht bedeutet, dass sie einzelne Bilder in Serie anbietet. Vielmehr meint sie damit ihr ausgedehntes Arbeiten an einem Thema, während sie die Buchinhalte zunächst malerisch, grafisch und in Schriftform umsetzt. Der Text ist dabei nur Ausgangspunkt für einen ganz eigenen, gefühlvollen Weg der Auseinandersetzung.

Es nimmt mich wunder
– ein schönes Wortspiel, in dem so viel steckt wie in dem Werk, um das sich die Ausstellung dreht. Die Welt des 7-jährigen Mädchens bringt uns zum Staunen und rührt uns immer wieder an, stecken doch so viele Lebensweisheiten darin, die heute noch genau so gelten wie gestern. Diese hat Christa Nothtroff zum Beispiel auf Teegeschirr platziert, das uns an die tolle Teegesellschaft rund um den Hutmacher erinnert, mit dem Alice immer wieder zusammenkommt.

Das weiße Kaninchen ist eine weitere der Schlüsselfiguren des Romans, die erste Figur überhaupt, ihr folgt Alice in die Anderwelt, in der Traum, Märchen und Nonsens miteinander verschmelzen. Doch auch wenn die Logik immer wieder außer Kraft gesetzt wird: Die philosophischen Gedanken zu Zeit und Raum, Nähe und Distanz bleiben bestehen, heben uns auf neue Entwicklungsstufen, von denen sich Christa Nothtroff beflügeln ließ. Wie gern folgen wir nun ihr in ihre Welt der Imagination, in der sie sich in unterschiedlichsten Materialien ausprobiert. Immer wieder zeigen sich Schriften, Botschaften, die beseelen – und eine Linie, von der alles ausgeht, die sich jedoch weiterentwickelt, ihre Form in Draht offenbart und schließlich auch zu außergewöhnlichen dreidimensionalen Objekten führt.

Neu: Aberwitzige FantasieObjekte
Alice und die verordnete Corona-Ruhe haben Christa Nothtroff die Freiheit geschenkt, mal ganz anders zu arbeiten, Materialien zu sammeln und auszuwählen, die sonst keine Schätzung in der Kunst erfahren. Der schöpferische Prozess des Verbindens zu einem immer runden Ganzen verschaffe ihr so viel Versenkung, dass dabei auch eine wirkliche und weit größere Serie entstand als ursprünglich geplant. Das Ergebnis ist erstmals und hängend im Spitäle zu sehen und zeigt das Wunderbare von angeblich Wertlosem, herrlich (wert)frei ohne einengende Titel.

Sich wundern ist ein Seelenzustand, dem wir viel öfter folgen sollten, schließlich erweitert er unsere Wahrnehmung und eröffnet uns einen anderen Blick auf die Welt!





Apr
3
Sa
2021
Gitta Goletz – »Leg die Sanduhr quer«
Apr 3 um 19:00

Eröffnung am Samstag, 3. April 2021 um 19 Uhr


Ausstellung vom 3. bis 25. April 2021


Mit einem Augenzwinkern präsentiert Gitta Goletz ihre Werke. Sie bannt mit schnellen Pinselstrichen den Augenblick ihrer erlebten Geschichten und Begegnungen auf Papier und Leinwand. Gefühlvoll malt sie die Farbigkeit der Welt und drückt damit ihre leidenschaftliche Lebensfreude aus.

→Website

Mai
1
Sa
2021
Himmel und Erde – Malerei von Andi Schmitt
Mai 1 um 19:00

Eröffnung am Samstag, 1. Mai 2021 um 19 Uhr


Ausstellung vom 1. bis 24. Mai 2021


»Mit innerer Stärke, atmosphärischer Dichte und Reduktion malt Andi Schmitt seine Landschaften in ausdruckvoller Klarheit: Horizonte zwischen Himmel und Erde erzählen von Tages- und Jahreszeiten, von Sonne, Regen, Wind und Wetter.
Unendliche Variationen des Lichts offenbaren komprimierte Eindrücke und Stimmungen, die über das Abbild der Natur hinaus zu einem Sinnbild des Lebens werden.«
Wilma Roth, Galerie am Platz des Friedens, Hanau

www.andischmitt.de

Mai
29
Sa
2021
Barbara Pape – »Afrika und Retrospektive«
Mai 29 um 19:00

Acrylmalerei und ergänzend dazu Zeichnung, Radierung und Collage

Afrika – Kenia mit meinen Augen

Menschen auf Straßen, Eilende, Wartende; Farben und Bewegung, unbemerkt skizziert, fotografiert; in Nairobi und auf Fahrten über Land; im Atelier zu Gemälden verarbeitet.

Retrospektive

  • Fränkische Wiesen ganz aus der Nähe betrachtet und in großem Format, Abstraktes wird durch Distanz zum Realen
  • Akt basierend auf Skizzen aus dem Aktsaal, Körper: schön, bizarr, verfremdet
  • Familie in Portraits »unplugged«

Im Fokus der Ausstellung steht der Mensch, selbstbewusst und farbenprächtig. Im Teil »Afrika« zusätzlich eine fremde Kultur, im Teil »Familie« eher vertraute Gesichter, im Teil »Akt« der Mensch als Skulptur/Körper. Immer eine Betrachtung auf Augenhöhe.
»Die Würde des Menschen ist unantastbar« (Art. 1 GG).
Neben dem Menschen steht die Natur, die in der Vergrößerung entfremdet immer noch sich selbst bleibt. Im Teil »Fränkische Wiesen« Gratwanderung und Pendel zwischen Realität und Abstraktion, nie in die Beliebigkeit abgleitend.

Das Schaffen von seiner handwerklichen Seite zeigt sich in den verbindenden Werken zwischen der großformatigen Malerei. Die Radierung als eine Herausforderung am Anfang der Laufbahn, Kaltnadel, Aquatinta, Mehrfarbradierung. Die Zeichnung als »Mutter der Malerei«, von flüchtigen Skizzen über phantasievolle Spielereien bis zum durchkomponierten Blatt. Mal im Aktsaal die Skizze direkt als Kaltnadel auf die Zinkplatte. Die Collage als dreidimensionales Objekt ohne die Beschränkung auf die zweidimensionale Fläche.


Eröffnung am Samstag, 29. Mai 2021 um 19 Uhr


Ausstellung vom 29. Mai bis 20. Juni 2021




Jul
31
Sa
2021
»Die Neuen« (Gruppenausstellung)
Jul 31 um 11:00 – 20:00
Die Vereinigung Kunstschaffender Unterfrankens, kurz VKU, und ihr Spitäle an der Alten Mainbrücke sind nicht wegzudenken aus dem Kulturleben Würzburgs. In ihr haben sich 150 Künstlerinnen und Künstler Unterfrankens zusammengeschlossen und bieten ein vielfältiges, abwechslungsreiches Ausstellungsprogramm im Spitäle und auch an anderen Orten der Region. So überrascht es nicht, dass immer wieder neue Künstler*innen die Aufnahme in die VKU anstreben. Darüber entscheidet in regelmäßigen Abständen die Jury der VKU.

Die Ausstellung »Die Neuen« bietet Gelegenheit, die Neuaufnahmen der vergangenen drei Jahre kennenzulernen: Zwölf Künstler*innen stellen sich vor mit Arbeiten aus dem Bereich der Malerei, Fotografie, Objektkunst und mehr.
Matthias Braun – Objekte
Sibylle Braune – Fotografie
Piot Brehmer – Malerei
Udo Breitenbach – Objekte
Josef Förster – Malerei
Cornelia Krug-Stührenberg – Malerei
Dietmar Modes – Fotografie
Nabiha & Thom – Fotografie
Thomas Ottenweller – Malerei
Rainer Radon – Malerei
Gil Topaz – Malerei
Werner Winterbauer – Malerei


Eröffnung am Samstag, 31. Juli 2021


Ausstellung vom 31. Juli bis 29. August 2021