Becker, Lisa

63831 Wiesen
Tel:0170-5607899
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Mich interessiert nicht allein das Sichtbare, sondern ebenso das, was sich entzieht, was unausgesprochen bleibt und sich nur erahnen lässt.
Dieser Zwischenraum, in dem Eindeutigkeiten ins Wanken geraten, fasziniert mich. Denn an diesem Ort müssen keine Antworten gefunden werden, es dürfen Fragen gestellt werden und es darf weitergedacht, -geträumt und -gespürt werden. In meiner künstlerischen Praxis arbeite ich mit fragmentarischen Spuren, die aus Berührungsmomenten zurückbleiben. Ich sammle und archiviere diese Fragmente, z.B. Formen, Erinnerungen, Gefühle oder Farben und setze diese in Malereien und Zeichnungen zu einem vielschichtigen Konglomerat zusammen. Daraus formen sich fragile anatomische Gebilde, welche an Landschaftsmomente erinnern können.




Die Neuen

Ausstellung vom 10. Januar bis 1. Februar 2026 im Spitäle
Eröffnung am Freitag, 9. Januar 2026 um 19 Uhr

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Heinlein, Ulli

97080 Würzburg
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Erste Bilderausstellung mit 12 Jahren in der Nürnberger Mauthalle. Ab 1989 Studium der Künste in Nürnberg bei Professor Weidlich und Walter Ipscher. Später bei Professor Alfred Tilp und Nicolai Sarafov in Würzburg.
Ab 1993 Studium an der Filmakademie Ludwigsburg im Bereich Animationsfilm und Specialeffects bei Volker Engel (Oscar für »Independence Day«). Es folgten ArtProductions von Special Effects für Roland Emmerich und Endemol sowie Videoinstallationen für Steve Reichs »Dis«. Diese breit aufgestellte Ausbildung nutze ich nun für meine provokanten Arbeiten, Installationen und Kunstperformances. Von Neonart, 3D Light Objekte bis zur kreativen Umsetzung des aktuellen Weltgeschehens spiele ich mit dem zweiten Blick der Betrachter*innen, stelle Fragen, verwandele banale Hinterlassenschaften mit Humor und Tiefgang zu Kunst und Aktion. Bedeutende Installationen und Performances fanden zu den Themen »Freiheit« und »Geduldsfadenmaschine« statt.


»Geduldsfadenmaschine« – Dadaistische Live-Performance über die Kunst der Geduld

Die »Geduldsfadenmaschine« ist eine interaktive Live-Performance, in der aus Maschinenteilen der 1920er Jahre – der Ära des Dada – ein Ort des stillen Humors und der Selbstbeobachtung entsteht. Die Maschine knarzt, rattert und widersetzt sich jeder Effizienz, während sie einen goldenen Faden aus Atlass-Seide zieht – langsam, zart und beinahe absurd in ihrer Hingabe an diesen einfachen Akt.
Die Aufgabe der Maschine ist es, die Geduld mit sich selbst zu stärken – gerade in diesen aufregenden, überfordernden Zeiten. Durch ihre bewusste Langsamkeit lädt sie dazu ein, innezuhalten, Erwartungen loszulassen und dem eigenen Tempo wieder zu vertrauen.
In der Performance zieht die Künstlerin für jeden Besucher einen Faden durch die Maschine und verplombt ihn am Handgelenk. Dieser Moment – zugleich humorvoll, zärtlich und meditativ – wird zu einem persönlichen Ritual der Teilhabe. Der goldene Faden bleibt als Zeichen dieser Begegnung, als Erinnerung an Selbstgeduld und an den spielerischen Geist des Dadaismus.
So wird das scheinbar Zwecklose lebendig: Die »Geduldsfadenmaschine« verwandelt Technik und Zufall in eine poetische Erfahrung zwischen Mensch, Maschine und Zeit.




Die Neuen

Ausstellung vom 10. Januar bis 1. Februar 2026 im Spitäle
Eröffnung am Freitag, 9. Januar 2026 um 19 Uhr

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Ulli Heinlein: »Burst your Bubble«

Installation vom 7. bis 30. November 2025 im Tivoli-Pavillon.

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Richet, Mélanie

97422 Schweinfurt
Tel.: 09721-3864304 oder 0163-6857244, E-Mail

www.richet.de

  • 1973 in Soissons (Frankreich) geboren
  • 2016–17: Erlernen der Strohmarketerie (regelmäßige Workshops in den Ateliers Lison de Caunes, Paris)
  • 2018: Gewerbeanmeldung des Unternehmens »Mélanie Richet«
  • Seit 03/2020: Mitglied in der Gedok Franken
  • Seit 11/2020: Mitglied im Forum für Schmuck und Design
  • Seit 04/2021: Von der Michelangelo Foundation gefördert
  • Seit 10/2021: Mitglied in der VKU
  • Seit 04/2022: Mitglied im Bundesverband Kunsthandwerk
  • Seit 04/2022: Empfohlen vom Homo Faber Guide
  • Regelmäßige Teilnahme an Wettbewerben und Ausstellungen


Mélanie Richet widmet sich einem vergessenen Kunsthandwerk, der Strohmarketerie (Einlegearbeiten aus Stroh), und geht in der kleinen Welt der Strohmarketerie mit dem Schwerpunkt Schmuck ungewöhnliche Wege. Am liebsten nutzt sie für ihre Kreationen pflanzliche Materialien, die sie sorgfältig in Hinsicht auf Nachhaltigkeit auswählt. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht der einzigartige Charakter des Strohs als Strohmarketerie verarbeitet: die Art, wie das Licht auf seiner Oberfläche bricht, der mineralische, fast metallische und gleichzeitig warme Schimmer des Strohs.










Breitenbach, Udo

Künstler, Designer, Kurator

97846 Partenstein
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»Udo Breitenbach sammelt Dinge – für ihn vielsagend, poetisch, kurios. Seine Fundstücke (objets trouvés) zeigen Spuren der Zeit, könnten eigene Geschichten erzählen und eignen sich bestens für den Künstler, sie in einen neuen Kontext zu stellen. Sie werden zum Medium für ironische Interpretationen unseres Daseins, angefangen von persönlichen Befindlichkeiten bis zum großen Weltgeschehen. Werktitel und gelegentlich auch Texte gehören essentiell zu seinen Assemblagen und Readymades dazu. Wer ihnen und den mit Witz und Hintersinn vorgetragenen Positionen begegnet, wird nicht um eigene Stellungnahmen zu den Herausforderungen unserer Zeit umhinkommen.«

Dr. Elisabeth Heil, Kuratiorin Kunststation Kleinsassen



VITA:

  • 1959 in Partenstein geboren
  • 1986 Studienabschluss als Dipl. Kommunikationsdesigner FH in Würzburg
  • ab 1993 freiberufliche Tätigkeit als Designer und Künstler
  • ab 1998 Mitglied der Künstlergruppe SpessART
  • ab 1999 Kurator zahlreicher Kunst- und Design-Ausstellungen
  • 2010 Mitinitiator des Ernst Ludwig »KirchnerHAUS-Museum Aschaffenburg«
  • ab 2018 Mitglied des BBK und der VKU. Auktionsverkäufe DOROTHEUM Wien
AUSSTELLUNGEN:

  • ab 1993 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen mit »Objets Trouvés«
  • 1994/1996 »EX-Positionen«, Bauhaus Dessau / Galerie Pankow, Berlin
  • 2009 Kunstaktion »Hermes-Rettung«
  • 2015/16 Bauhaus-Exponate, Vitra Design-Museum, Bundeskunsthalle Bonn
  • 2016-2022 »ab_DADA-Messen« in Aschaffenburg, Würzburg, Weimar, Dresden
  • 2021 Gastkünstler der V. Triennale Franken, Kunsthalle Schweinfurt
  • 2022 Einzelausstellung »diE gAnZe WaHRhEiT«, Spitäle Würzburg
  • 2023 Gastkünstler Biennale Schwabach
  • 2023 Kunstpreisträger »Make Friends And Art«, Kunststation Kleinsassen
  • 2025 Einzelausstellung »NOCH ZU RETTEN – Objets Trouvés von Udo Breitenbach«, Kunststation Kleinsassen

Römhild, Kerstin

Frührain 7, 97816 Lohr am Main
Tel.: 0173-4378996, E-Mail

www.kerstin-roemhild-art.jimdofree.com

  • 1961 geboren in Sonneberg
  • 1979–1982 Studium an der Fachschule für Angewandte Kunst Schneeberg, Professoren Karl Clauss Dietel, Gisela Polster
  • 1982 Abschluss als Textildesigner (grad.)
  • 1983–1984 Redaktioneller Mitarbeiter, Verlag für die Frau Leipzig
  • 1984 Ausreise, lebt in Lohr am Main
  • seit 2001 Studienreisen, Auseinandersetzung mit Fotografie und Mediendesign
  • seit 2008 Ausstellungen, Kunstaustausch, Projekt
  • seit 2020 Vorstandsmitglied BBK Unterfranken


Die Fotografien von Kerstin Römhild entstehen meist in der Natur oder im öffentlichen Raum und dokumentieren Details sowohl konkret, als auch diffus. Nicht selten rückt Nebensächliches in den Vordergrund, Gegenständliches löst sich auf. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit wurde die grafische Verfremdung von Fotografien, sowie das Erstellen von digitalen Bildcollagen. Andere Arbeiten sind Doppelbelichtungen in der Kamera. Anders als bei ihren Collagen die am Rechner Bilder entstehen lassen und oft eine Geschichte erzählen, halten diese die Stimmung eines Motivs vor Ort in verschiedenen Ausschnitten und Perspektiven fest. So fängt sie die bizarre Schönheit des Augenblicks ein. Mischtechnik von Fotografie, Druckgrafik und Textil führen zurück zu ihren Wurzeln, dem Textilen Gestalten.



o.T.



o.T.



Abschied



Blütenmeer



Licht im Pinienwald II



Licht im Pinienwald III



Strandgut I



Strandgut III



S(ch)ichtweise II



S(ch)ichtweise III



Sag mir wo die Blumen sind – Sehen



Sag mir wo die Blumen sind – Nachdenken



Fee



Fee (Detail)

Knobling, Harald

Atelier: Winterleitenweg 24, 97318 Kitzingen
Tel.: 09321-23614, E-Mail

www.harald-knobling.de

  • Geb. 1952 in Bad Königshofen
  • Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
  • Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
  • Staatsexamen in Kunsterziehung
  • Promotion zum Doktor der Philosophie
  • Bis 2018 Kunsterzieher am Armin Knab-Gymnasium Kitzingen
  • Zahlreiche Ausstellungen
  • Zahlreiche Publikationen zur Kunstgeschichte
  • Vorstand der Bylandt-Skulpturen-Stiftung Schloss Moyland


Harald Knobling setzt sich mit den Möglichkeiten der Darstellung von Architektur in Skulptur, Zeichnung und Malerei auseinander. Es geht ihm um Fläche, Raum, Volumen, Konstruktion, um Masse, Licht und Farbe in Wechselwirkung mit realer Architektur. Dies ist Anlass zur Darstellung von analogen Bildarchitekturen durch Rhythmen und Kraftlinien, durch Positiv- und Negativräume. Architekturdarstellung ist es nicht im abbildhaften Sinn, es ist ein Perspektivwechsel mit den Augen des bildenden Künstlers. Das Verhältnis vom Teil zum Ganzen, von Nahsicht zu Fernsicht, als Thema, auch metaphorisch, verändern den Blick auf die Welt. Dieser zeigt sich in düster anmutenden Skulpturen, Schwarzweißzeichnungen und Malereien, aber auch in Licht und Farbe.Wie mit dem Zoom nähert sich der Künstler den Architekturen, nimmt Teile aus ihrem konstruktiven Zusammenhang und gibt ihnen eine neue Bedeutung im Bildkontext.
Dies ist sein Weg vom realistischen Abbild hin zur Abstraktion und letztlich zur Konkretion. Ausgehend von realer Architektur entstehen gegenstandlos scheinende Gemälde und Zeichnungen mit spezifischen Gesetzmäßigkeiten.










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