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»Geduldsfadenmaschine« – Dadaistische Live-Performance über die Kunst der Geduld
Die »Geduldsfadenmaschine« ist eine interaktive Live-Performance, in der aus Maschinenteilen der 1920er Jahre – der Ära des Dada – ein Ort des stillen Humors und der Selbstbeobachtung entsteht. Die Maschine knarzt, rattert und widersetzt sich jeder Effizienz, während sie einen goldenen Faden aus Atlass-Seide zieht – langsam, zart und beinahe absurd in ihrer Hingabe an diesen einfachen Akt.
Die Aufgabe der Maschine ist es, die Geduld mit sich selbst zu stärken – gerade in diesen aufregenden, überfordernden Zeiten. Durch ihre bewusste Langsamkeit lädt sie dazu ein, innezuhalten, Erwartungen loszulassen und dem eigenen Tempo wieder zu vertrauen.
In der Performance zieht die Künstlerin für jeden Besucher einen Faden durch die Maschine und verplombt ihn am Handgelenk. Dieser Moment – zugleich humorvoll, zärtlich und meditativ – wird zu einem persönlichen Ritual der Teilhabe. Der goldene Faden bleibt als Zeichen dieser Begegnung, als Erinnerung an Selbstgeduld und an den spielerischen Geist des Dadaismus.
So wird das scheinbar Zwecklose lebendig: Die »Geduldsfadenmaschine« verwandelt Technik und Zufall in eine poetische Erfahrung zwischen Mensch, Maschine und Zeit.



Die Neuen
Ausstellung vom 10. Januar bis 1. Februar 2026 im Spitäle
Eröffnung am Freitag, 9. Januar 2026 um 19 Uhr

Ulli Heinlein: »Burst your Bubble«
Installation vom 7. bis 30. November 2025 im Tivoli-Pavillon.




