Heinlein, Ulli

97080 Würzburg
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Erste Bilderausstellung mit 12 Jahren in der Nürnberger Mauthalle. Ab 1989 Studium der Künste in Nürnberg bei Professor Weidlich und Walter Ipscher. Später bei Professor Alfred Tilp und Nicolai Sarafov in Würzburg.
Ab 1993 Studium an der Filmakademie Ludwigsburg im Bereich Animationsfilm und Specialeffects bei Volker Engel (Oscar für »Independence Day«). Es folgten ArtProductions von Special Effects für Roland Emmerich und Endemol sowie Videoinstallationen für Steve Reichs »Dis«. Diese breit aufgestellte Ausbildung nutze ich nun für meine provokanten Arbeiten, Installationen und Kunstperformances. Von Neonart, 3D Light Objekte bis zur kreativen Umsetzung des aktuellen Weltgeschehens spiele ich mit dem zweiten Blick der Betrachter*innen, stelle Fragen, verwandele banale Hinterlassenschaften mit Humor und Tiefgang zu Kunst und Aktion. Bedeutende Installationen und Performances fanden zu den Themen »Freiheit« und »Geduldsfadenmaschine« statt.


»Geduldsfadenmaschine« – Dadaistische Live-Performance über die Kunst der Geduld

Die »Geduldsfadenmaschine« ist eine interaktive Live-Performance, in der aus Maschinenteilen der 1920er Jahre – der Ära des Dada – ein Ort des stillen Humors und der Selbstbeobachtung entsteht. Die Maschine knarzt, rattert und widersetzt sich jeder Effizienz, während sie einen goldenen Faden aus Atlass-Seide zieht – langsam, zart und beinahe absurd in ihrer Hingabe an diesen einfachen Akt.
Die Aufgabe der Maschine ist es, die Geduld mit sich selbst zu stärken – gerade in diesen aufregenden, überfordernden Zeiten. Durch ihre bewusste Langsamkeit lädt sie dazu ein, innezuhalten, Erwartungen loszulassen und dem eigenen Tempo wieder zu vertrauen.
In der Performance zieht die Künstlerin für jeden Besucher einen Faden durch die Maschine und verplombt ihn am Handgelenk. Dieser Moment – zugleich humorvoll, zärtlich und meditativ – wird zu einem persönlichen Ritual der Teilhabe. Der goldene Faden bleibt als Zeichen dieser Begegnung, als Erinnerung an Selbstgeduld und an den spielerischen Geist des Dadaismus.
So wird das scheinbar Zwecklose lebendig: Die »Geduldsfadenmaschine« verwandelt Technik und Zufall in eine poetische Erfahrung zwischen Mensch, Maschine und Zeit.


»Freiheit« – Eine raumgreifende Installation

Wie zerbrechlich ist Freiheit? Wie weit reicht unser Wille, sie zu schützen? Und was bleibt, wenn sie zerstört wird? In ihrer inklusiven Arbeit »Freiheit« widmet sich die Würzburger Künstlerin Ulli Heinlein einem zentralen menschlichen Grundbedürfnis – und seiner Bedrohung. Der Schriftzug Freiheit wird aus feinem Material – symbolisch, vergänglich – auf eine große Fläche gestreut. Von Beginn an ist die Installation der Bewegung der Besucher*innen ausgesetzt. Sie hinterlässt Spuren, trägt ab, zerstört.
Doch damit beginnt der eigentliche Prozess: Nach drei (?) Wochen versucht die Künstlerin, in einer Performance die Freiheit zu retten. Sie wird vor Ort sein, um zu bewahren, zu rekonstruieren, ihr Form und Bedeutung zurückzugeben. Schlußendlich wird der Begriff der »Freiheit« bei der Finissage zu Grabe zu getragen.
Ein Akt der Beharrlichkeit. Eine stille Konfrontation mit Ohnmacht, Hoffnung und Verantwortung.
Ulli Heinlein ist bekannt für konzeptuelle Arbeiten, die Zeit, Geduld und Verletzlichkeit thematisieren. Ihre »Geduldsfadenmaschine« erregte bundesweit Aufmerksamkeit. Mit »Freiheit« führt sie diesen künstlerischen Weg konsequent weiter.



Die Neuen

Ausstellung vom 10. Januar bis 1. Februar 2026 im Spitäle
Eröffnung am Freitag, 9. Januar 2026 um 19 Uhr

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Ulli Heinlein: »Burst your Bubble«

Installation vom 7. bis 30. November 2025 im Tivoli-Pavillon.

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»¿¡1525 FREYHEIT – FREIHEIT 2025!?«

VKU-Sommerausstellung vom 9. bis 31. August 2025 im Spitäle.

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Gaebert, Christiane

97222 Rimpar
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Christiane Gaebert zeichnet und schneidet. In Oneliner-Technik entstehen Menschengruppen, konfrontieren den Betrachter mit ihrer Gegenwart. Was bewegt, fördert oder zerstört uns? In ihren Live-Performances entstehen teils 20 bis 30 Gesichter in einer Linie, werden in einem Zug gezeichnet und stehen für Zeitfluss, Bewegung und Dynamik. Die Kontur wechselt die Spur, wird zur Binnenlinie, zu Schatten und Eigenart. Diese Leichtigkeit und Präzision findet sich in den Papierobjekten wieder. Schnitt und Linie zu begreifen und aus Fläche Raum zu schaffen, bedeutet aus Einfachheit Komplexität zu generieren. Die Idee adelt das Material.




Die Neuen

Ausstellung vom 10. Januar bis 1. Februar 2026 im Spitäle
Eröffnung am Freitag, 9. Januar 2026 um 19 Uhr

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Schmitt, Jutta

Geroldshausen

Vita

  • 1974-79 Fachhochschule Grafik-Design/Würzburg, Druckgrafik bei Johann Nußbächer
  • 1979-89 Studium Volkskunde/Kunst- u. Literaturgeschichte
    Schülerin von Albrecht Roser (Marionetten), Ula Kelsang Dorjee (Plastik), Adelheid Weber (Sprecherziehung)
  • 1985 Gründung der schmittgruppe31
  • 1976-94 nationale und internationale Tourneen
  • seit 1994 Plastisches Theater HOBBIT, Münzstr. 1, Würzburg
  • ab 1984 Ausstellungen im In- und Ausland
  • Mitglied BBK Unterfranken, Gedok

  

Preise und Förderungen

  • 1984 Preis für Szenografie »Figurentheaterfestival Bielsko-Biala«/Polen
  • 1997-99 Atelierförderung des Bayr. Staates,
  • 2001 Projektförderung des bayr. Kulturfonds (Mongoleiprojekt)
  • 2002 Kulturpreis des Bezirks Unterfranken
  • 2009 Projektförderung des bayr. Kulturfonds (Blaubart)
  • 2010 Kulturmedallie der Stadt Würzburg

Einzelausstellungen schmittgruppe 31/Ausstellungen

  • 2011 EREIGNIS DRUCKGRAPHIK 3 > HOCHDRUCK Projektgalerie BBK/Leipzig
    »Aufstand! der nutzlosen Textilien« workshop e.V Hannover
  • 2010 »Ungeheuerlich« Museum im Kulturspeicher/Würzburg
    » sand in transmission« Galerie der Union of Mongolian Artists/Ulan Bator (E)
    »Poised« Falkenhaus/Würzburg (E)
    »International Print Network« Oldenburg, Horst-Jansen-Museum
    »Druckfrisch« Künstlerhaus BBK und »Vielfach« Spitäle VKU; Wü
  • 2009 »Space round emtyness« Galerija Meduza/Koper (E)
    »Innerei« IHK /Würzburg
  • 2008 »schmittgruppe31« Spitäle VKU Würzburg
    »Blaubart« und »Wunderhorn« BBK Galerie Unterfranken
    »mainseits« Schloß Homburg
    »Päckchen für Kirgistan« Kyrgyz National Museum of Fine Arts/Bishkek
  • 2007 »Innereien« Künstlerforum/Bonn
    »Lectures« Kunsthalle der Union of Mongolian Artists/Ulan Bator
    »Keimzellen, Kornkammern, Fruchtfelder« Ägyptische Botschaft/Wien (E)
    »Neue Arbeiten« BBK Galerie/Würzburg
  • 2006 »KONTRASTE« Galerie Stitz-Watzek/Marktheidenfeld
    »Kraftfelder III« Galerie Rumor, Sommerhausen
    »bewegt und plastisch« BBK Galerie Würzburg (E)
    »Randzonen« Kochsmühle/Obernburg und BBK-Galerie/Würzburg
    »Again« Galerie Rumor/Sommerhausen
    »Mythos Mutter« Frauenmuseum/Bonn,
    »Doppelherz« Stadtgalerie Mahrzahn (mit zart und zackig)/Berlin
  • 2005 »schmittgruppe« Sala de Exposiciones Pintor Llorens/Denia/Spanien (E)
    »Druckgrafik – abgehoben und anders« Raststätte Süd
    »Kraftfelder« Galerie Rumor/Sommerhausen
    »me…we are« Kunsthalle der Union of Mongolian Artists/Ulan Bator
    »Sitzgelegen« BBK-Galerie, »Wenn Künstler reisen«Künstlerhaus/Würzburg
    »Ankern und Gründeln« BBK-Galerie/Würzburg und Stadtgalerie Lohr
  • 2004 »Zammete« Ostheim/Rhön
    »Wieder auf Schwung« im ehem. Gefängnis/Meiningen
    »Natur und Kunst« Botanischer Garten/Würzburg
    »Ich in der Mitte« Kapelle der Graf-zu-Bentheim Schule/Würzburg
  • 2003 »Lichtsignale« Glashalle Schweinfurt
    »Grafik Triennale« Kairo/Alexandria
    »Evolutionäre Zellen « NGBK/Berlin
    »Autoagressive Zone « Plastisches Theater HOBBIT/Würzburg
    »Breitengrad 51°« Atelierhaus/Krefeld
  • 2002 »Menschenbilder« und » Lichtsignale« Kongresszentrum/Schweinfurt
    »Wortbilder« BBK/Würzburg und Leipzig
    »Macht-Frieden« Rathaus/Schweinfurt
    »vom Haptischen zum Ästhetischen« König- Ludwig- Haus/Würzburg
    »Zeitgenossinnen« Plastisches Theater/ Würzburg
    »Frieden- Nur ein Wort?« BBK/Otto-Richter-Halle/Würzburg
    2001 »Objekte der Begierde« Galerie Alpha/Wien
    »Brust-Lust-Frust« Frauenmuseum/Haus Berlin
    »Raumkonzept Kubus« Gedok/Lübeck
    »Utopien« Otto- Richter- Halle/Würzburg und Rathaus/Suhl
  • 2000 »3. Egyptian International Print Triennale« National Center of Fine Arts/Kairo
  • 1999 »Brust-Lust-Frust« Fraunenmuseum/Bonn*
    »Der Stand der Dinge« Plastisches Theater/Würzburg
    »Grafik«Bibliothek/Umea
    »Utopien- Schritte ins nächste Jahrtausend« BBK/Frankfurt
    »Das Frauenmuseum in der Mongolei« Kunsthalle/Ulan Bator
    »21. Hollfelder Kunstausstellung« Wittauerhaus/Hollfeld
  • 1998 »Gruppe SW Künstler« (Gast) Altes Rathaus/Schweinfurt
    »GfG« Artothek, Zeughaus/Augsburg
    »Art= Fakt« Franckhaus/Marktheidenfeld
    »Isebel die Gegenspielerin Elias« Frauenmuseum/Bonn
    »Gegensätze« Kunstraum/Krefeld
  • 1997 »Kontakte« Spitäle/Würzburg und Rathaus/Caen
    »FRAUEN MACHT« Plastisches Theater Hobbit/Würzburg
  • 1996 »Raumkonzept Kubus« Pasinger Fabrik/München
    »editionen auf papier« GEDOK-Galerie/Stuttgart
  • 1995 »Große Formate« Rathaus/Stuttgart (E)
    »Stadt der Frauen« Frauenmuseum/Bonn*
  • 1994 »Das Messer ist mein Werkzeug« Plastisches Theater/Würzburg (E)
  • 1993 »Kunstkollektiv-Kollektivkunst« Galerie Lagerhaus/Kleinrinderfeld (E)
    »Junge Schweinfurter Künstler« Alte Reichsvogtei/Schweinfurt
  • 1991 »Junger Westen« Kunsthalle Recklinghausen
  • 1988 »Ich bin eine Gruppe« Greisinghäuser/Würzburg (E)

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