Ausstellungen

Aktuelle Ausstellung im Spitäle:

Feb.
8
So.
2026
Michael Robohm: »Verschränkt – Die Entfaltung des Moments«
Feb. 8 um 11:00 – 18:00

Der Titel der Ausstellung – »Verschränkt – Die Entfaltung des Moments« – entlehnt sich einem Phänomen der Quantenphysik und trifft doch präzise den Kern dieser künstlerischen Fotografien. Wie Teilchen, deren Zustände auf ewig miteinander verbunden sind, werden auch hier räumlich, zeitlich oder inhaltlich verbundene Motive in der fotografischen Ebene unauflöslich miteinander verschränkt. So entstehen Kompositionen, die ein weites Spielfeld der Assoziationen eröffnen, in dem sich Wahrnehmungen überlagern und sich neue, oft überraschende Ebenen auftun.
Die Ausstellung lädt ein, die Grenzen des fotografischen Abbilds und der schöpferischen Möglichkeiten zu erkunden, die im Verschmelzen der Wirklichkeiten liegen.

Der Künstler ist jeweils an den Sonntagen anwesend.

www.fotoundmusik.de


Ausstellung vom 7. Februar bis 1. März 2026 im Spitäle
Eröffnung am Freitag, 6. Februar 2026 um 19 Uhr.


Nächste Ausstellungen im Spitäle:

März
6
Fr.
2026
Susan Blasius: »Timbre, Ton, Textur«
März 6 um 19:00

Neue Malereien

Der erste Pinselstrich ist das Orgelspiel, durch das ein Gedanke, ein Musikstück, ein gelesenes Wort die zu gestaltende Form annimmt. In reduzierter Farbigkeit setzen Papierstrukturen Akzente, heben das Wesentliche hervor, bergen und entdecken. Die Faltungen erheben sich über dem Metrum der Fläche, werden zum Kontrapunkt. Aus diesem Relief der Koloraturen erwächst der volle Klang über den Furchen und Schattierungen des Basso continuo. Die Künstlerin ist jeweils an den Sonntagen anwesend.
Ausstellung vom 7. bis 29. März 2026 im Spitäle Eröffnung am Freitag, 6. März 2026 um 19 Uhr.
»uferlos« »In die Ferne«
Apr.
3
Fr.
2026
Sophie Brandes: »SA TALAIA«
Apr. 3 um 19:00

»Eine Kulturlandschaft · ein Lebensgefühl · eine künstlerische Ära«

Vierzig Jahre bewohnt Sophie Brandes ein mehr als 300 Jahre altes Bauwerk im Südosten von Mallorca. Teil eines Weilers mit dem Ortsnamen »SA TALAIA«, was soviel heißt wie »Beim Talayot«. Das ist die landessprachliche Bezeichnung für eine frühsteinzeitliche Siedlung mit einer »TAULA« als zentralem Mittelbau und einer weitläufigen Ringmauer aus gigantischen Monolithen. Als »magischen Ort« empfindet die Künstlerin von Beginn an die Kulturlandschaft ringsum. Von hier bis zu den 8 Kilometern entfernten Strandabschnitten erstreckt sich fortan das Wirkungsfeld der Künstlerin. Relikte einer alten bäuerlichen Kultur – zertrümmerte Boote und Strandgut aller Art – werden fortan für die passionierte Sammlerin zu »Bausteinen« einer neuen Kunst. Gleichermaßen erwähnenswert ist auch die gefühlte Nähe zum afrikanischen Kontinent als Impulsgeber. All diese Eindrücke bilden den Hintergrund für einen Werkprozess, dem die Künstlerin sich bis heute verschrieben hat: Naturgeister, Masken, Mauerwächter, Hausgötter und dreidimensionale Wandobjekte sind das Resultat. Einen Querschnitt hiervon zeigt Sophie Brandes mit dieser Ausstellung, zusammen mit einer Auswahl von Aquarellen bzw. Illustrationen von verschiedenen Küstenabschnitten, Fundorten des Strandguts. An allen Wochenenden ist die Künstlerin anwesend.
Ausstellung vom 4. bis 26. April 2026 im Spitäle Eröffnung am Freitag, 3. April 2026 um 19 Uhr (Karfreitag) Musikalische Akzente: Oliver Thedieck / Klassische Gitarre
»Animal« »Gitarre« »Maske« »Objekt mit Mandeln« »Re y hombres« »Unbehaust« »Sa Talaia« / Talayot
Apr.
30
Do.
2026
Andi Schmitt & Roland Müller-Neumeister: »Lichtwandel«
Apr. 30 um 19:00
Die Malerei von Andi Schmitt entspringt der intensiven Begegnung mit Landschaft unter einem weiten Himmel und der Zwiesprache mit der nicht fassbaren Unendlichkeit. Roland Müller-Neumeister folgt in seinen Linolschnitten dem Schauspiel der Schatten in Blattwerk und Gezweig, den kalligrafischen Signaturen in Bäumen und Sträuchern. Beide Künstler versuchen durch das Abbilden der scheinbaren Wirklichkeit dem Wesen hinter der sichtbaren Oberfläche auf die Spur zu kommen.
Ausstellung vom 1. bis 25. Mai 2026 im Spitäle Eröffnung am Donnerstag, 30. April 2026 um 19 Uhr
Im Rahmen der Ausstellung werden zwei kleine Abendkonzerte stattfinden, jeweils donnerstags um 19 Uhr: »Nature Songs« (14. Mai) und »The Mad Lover« (21. Mai). Der Eintritt zu beiden Konzerten ist frei (Spenden erbeten).
Andi Schmitt Roland Müller-Neumeister
Mai
28
Do.
2026
Dafna Rehavia & David Ian Hanauer: »Tracing Shadows«
Mai 28 um 19:00
»Tracing Shadows« basiert auf der Überzeugung, dass Kunst und Poesie heilende Wirkung haben – für Künstler, für Gemeinschaften und für Orte. Die Ausstellung, für diesen Ort und diesen Moment geschaffen, bringt Stimmen, Erinnerungen und Emotionen aus Vergangenheit und Gegenwart ans Licht. Sie bildet die Brücke zwischen persönlicher Erinnerung und kollektiver Wahr­nehmung, schafft Raum für Empathie und Reflexion. »There is a crack in everything, that’s how the light gets in.« — Leonard Cohen Ein gemeinsames Projekt der VKU und dem Johanna-Stahl-Zentrum / Shalom Europa, Würzburg Schirmherrschaft: Dr. Josef Schuster, Präsident Zentralrat der Juden in Deutschland
Ausstellung vom 29. Mai bis 21. Juni 2026 im Spitäle Eröffnung am Donnerstag, 28. Mai 2026 um 19 Uhr
Ausstellung im Johanna-Stahl-Zentrum Ausstellung vom 31. Mai bis 21. Juni 2026, Eröffnung am Sonntag, 31. Mai 2026 um 11 Uhr

Rahmenprogramm (zu beiden Ausstellungen) im Spitäle:

  • Mittwoch, 3. Juni, 20 Uhr Lesung mit David Ian Hanauer
  • Sonntag, 14. Juni, 20 Uhr Lisa Kuttner: Tanzperformance Tracing Shadows Emanuella Amichai liest Gedichte ihres Vaters Jehuda Amichai
  • Dienstag, 16. Juni, 20 Uhr Active Listening Circle Workshop / Dr. Dafna Rehavia: Connecting to one’s self
  • Donnerstag, 18. Juni, 20 Uhr Vortrag von Dr. Roland Flade: Juden und Jüdinnen in der Würzburger Kulturszene

Rahmenprogramm (zu beiden Ausstellungen) im Johanna-Stahl-Zentrum:

  • Dienstag, 9. Juni, 20 Uhr The One-Word Poem Workshop / David Ian Hanauer: Exploring Personal Shadows
  • Donnerstag, 11. Juni, 19 Uhr Vortrag von Dr. Anna Novikov: Juden und Kleidung

Tracing Shadows is rooted in the belief that art and poetry can function as acts of healing—for artists, for communities, and for the spaces that hold them. This exhibition, created for this place and this moment, invites voices, memories, and emotions from both past and present to surface, be witnessed, and shared. Through sculpture, installation, fiber art, screen printing, video, poetry, and handwritten text, the artists engage with the psychological echoes of familial and inherited trauma. The works do not attempt to resolve these histories, but rather to acknowledge their presence—to trace the shadows they cast across bodies, relationships, and cultures. By artistically confronting experiences of violence, loss, and silence, the exhibition opens a space for empathy and reflection. It proposes that growth can emerge through acts of recognition, exposure, and care. In this way, Tracing Shadows becomes a bridge between past and present, personal memory and collective experience, inviting a shared dialogue that honors vulnerability, resilience, and the possibility of repair.
David Hanauer: Writer’s Blood – Alfred Hanauer
David Hanauer: Deportation Letter
David Hanauer: Writer’s Blood – Hella Hanauer
David Hanauer: Prayer of Forgiveness
David Hanauer: Yours and Mine
Dafna Rehavia: Secrets
Dafna Rehavia: Kreea Kreeah
Dafna Rehavia: Ascension
Dafna Rehavia: Lost Text
Dafna Rehavia: Rapture repair
Dafna Rehavia: Proposal Re-Pair Echos of trauma and healing
Dafna Rehavia: Silencing
Dafna Rehavia: The sky is my witness
Dafna Rehavia: The sky is my witness
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